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Werfergala mit Bestleistungen

FRANKENBERG (WH). Eine Woche vor den deutschen Jugendmeisterschaften in Berlin hat sich der Waldeck-Frankenberger Leichtathletik-Nachwuchs bei der Werfergala des TSV Frankenberg gut ins Szene gesetzt. Nils Kollmar vom gastgebenden Verein sowie die Geschwister Kristian und Fabian Pudenz (TV Löhne Bahnhof) wurden mit Ehrenpreisen ausgezeichnet. Vater Rüdiger war dagegen der prominenteste Starter: Der 42-Jährige ehemalige DDR-Spitzenwerfer hatte in der 80er Jahren ein Diskus-Ergebnis von 62,86 Metern zu Buche stehen.

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Starkes Trio: Nils Kollmar, Leonhard Dravoj und Annika Wrasmann (von rechts) trumpften in Frankenberg mit neuen persönlichen Bestmarken auf. (Foto: WH)

Ein zweiter Platz bei den Junioren- Europameisterschaften 1985 im Diskuswerfen und jeweils ein zweiter Rang bei den DDR- Meisterschaften 1987 und 1990 zählen zu seinen größten Erfolgen. Obwohl er sich in den zurückliegenden Jahren der Nachwuchsarbeit widmete und kräftig abtrainiert hat, wurden für in Frankenberg noch ansprechende 47,94 Metern gemessen. Stark auch die Leistungen seiner Kinder. Kristin startete als A-Schülerin bei den B-Jugendlichen und erzielte im Diskuswerfen starke 42,40 Meter. Ebenso hoch einzustufen sind ihre glänzenden 12,34 Meter beim Kugelstoßen. In beiden Disziplinen hat sie als Schülerin die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften der B-Jugend deutlich übertroffen. Ihr Bruder Fabian, Erster der Deutschen Blockmeisterschaften Wurf in 2005 und Vizemeister 2006 sowie mehrfacher Westfalenmeister, trumpfte beim Kugelstoßen mit glänzenden 16,98 Metern groß auf. Auch Rang zwei im Diskuswerfen (50,13 Meter) sprechen für ihn. Der Sieg in diesem Wettbewerb ging mit starken 53,11 Metern an den ein Jahr jüngeren Benedikt Stienen (LAC Veltins Hochsauerland). Mehr in unserer Printausgabe.

 

Veröffentlicht am 14.07.2008 13:08 Uhr
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